Bericht über ein Seminar in Böheimkirchen (pdf, 243 KB)
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Skriptum (pdf, 286 KB)
Calming Signals: Einmal Doktor Dolittle sein, wer von uns hat sich das als Kind nicht gewünscht. Das Wissen um die Calming Signals ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Zwei Hunde begegnen sich und Sie als Hundebesitzer wissen vorher schon, was gleich passieren wird! Sie werden im Stande sein eine Situation, die zu eskalieren droht, abzuwenden, bevor ein anderer überhaupt bemerkt, dass da etwas im Busch gewesen ist. In Hunden zu lesen wie in einem Buch und sich verständig machen in einer Klarheit wie es vorher nicht möglich war. Das ist das Ziel dieses Kurses - ein Wochenende zum Verstehen und gegenseitigen Verständnis.
Tellington: Tellington ist eine Methode aus Amerika von Linda Tellington-
Jones. Es geht um Bodenübungen zur Verbesserung des inneren Fokus des Hundes und der Koordination
des Hundes und es geht um Touches (d.h. Griffe und Berührungen), die den Hund
seelisch und körperlich entspannen. Man erreicht sowohl erstaunliche Veränderungen
im Verhalten, als auch eine starke Erleichterung bei schmerzhaften Zuständen. Bei
Sporthunden wird die Koordination und Konzentration wesentlich verbessert. Die Hunde sind
nach einer solchen Einheit ausgeglichener, körperbewusster und können sowohl mit
vielen Ängsten besser umgehen als auch sich auf die gestellte Aufgabe besser konzetrieren.
Tellington-Touch ist als Unterstützung für jede Form der Therapie eine wunderbare
Ergänzung. Ein Kurs zur Hilfe zur Selbsthilfe.
Was ist mitzubringen: elastische Bandagen, Reitgerte, Sicherheitsnadeln
Lerntheorie: Hunde lernen unglaublich rasch - zumindest das, was dem
Menschen oft gar nicht so recht ist. Wie kommt es dann, dass es oft so schwierig scheint,
ihnen Dinge wie das Gehen an lockerer Leine oder eine freundliche Begrüßung von
BesucherInnen (statt zum Beispiel anspringen) beizubringen? Wie Hunde lernen, wie man
ihnen richtiges Verhalten beibringen und unerwünschte Verhaltensweisen wieder abtrainieren
kann und wie man vermeidet, dass Hunde das Falsche lernen, wird aufbauend auf den
wissenschaftlichen Grundlagen der Lerntheorie erarbeitet. Praktische Übungen und Tipps
helfen bei der Anwendung der Lernregeln im Alltag und mit dem eigenen Hund.
Was ist mitzubringen: Leckerli, Halsband, Brustgeschirr, lange Leine
Erziehung von Welpen und Junghunden: Die ersten Lebenswochen und
-monate von Hunden sind eine ganz besondere und wichtige Zeit, in der Hunde alles
wesentliche über ihre Lebensumgebung lernen. Die Geschäfte am richtigen Örtchen machen,
an lockerer Leine laufen, im Auto oder Bus mitfahren, mit anderen Hunden höflich umgehen
oder Jogger und Radfahrer kennen lernen sind nur der Anfang. Jetzt bieten sich einzigartige
Lernchancen, das eine oder andere kann aber jetzt auch schief gehen. Welche
Entwicklungsphasen die Hunde - und ihre Menschen - durchmachen, was es zu beachten gilt
und wie die Erziehung der jungen Hunde aussehen sollte, wird in Theorie und Praxis
vermittelt.
Was ist mitzubringen: weiches Halsband oder Brustgeschirr, eine mind. 2,5 m lange
Leine (keine Laufleine), ausreichend Leckerli (gut zu schlucken), Lieblingsspielsachen
Erziehungsprobleme erfolgreich lösen: Der perfekte Hund zieht nie
an der Leine, springt niemanden an, pinkelt nie ins Vorzimmer, führt jedes Kommando
immer prompt und zuverlässig aus, bellt nur, wenn ein Einbrecher kommt und ist ein
Inbegriff von gesittetem und wohlerzogenem Verhalten. Nur gibt es den perfekten Hund
im wirklichen Leben nicht! Wie man die kleinen oder größeren Erziehungsprobleme des
Alltags erfolgreich meistert, ist Thema dieses Workshops. Im Mittelpunkt stehen dabei
das Gehen an lockerer Leine, das richtige Verhalten im Haus und gutes Benehmen
anderen gegenüber, wobei in erster Linie auf die speziellen Erziehungsprobleme und
Bedürfnisse der anwesenden Hunde eingegangen wird.
Was ist mitzubringen: weiches Halsband oder Brustgeschirr, eine mind. 2,5 m lange
Leine (keine Laufleine), ausreichend Leckerli (gut zu schlucken), Lieblingsspielsachen
Problemverhalten "Jagen": Dass Hunde jagen, liegt in ihrer angestammten
Natur. Für den Familienhund von heute ist Jagen aber ein unerwünschtes, nicht akzeptables
und häufig problematisches Verhalten. Wie Jagdverhalten entsteht, wie es häufig schon
unabsichtlich beim Welpen gefördert wird und wie es abläuft, dient als Grundlage dafür,
Methoden und Wege durchzunehmen, wie das unerwünschte Jagdverhalten unterdrückt, umgelenkt
und "wegtrainiert" werden kann. Im Workshop wird ein Anti-Jagd-Programm für jeden
einzelnen Hund erarbeitet und in praktischen Übungen spielerisch erprobt. Das Programm
arbeitet ausschließlich gewaltfrei und mit spielerischen Methoden!
Was ist mitzubringen: weiches Halsband oder Brustgeschirr, eine mind. 2,5 m lange
Leine (keine Laufleine), ausreichend Leckerli (gut zu schlucken), Lieblingsspielsachen,
Schnur (5 m), Packpapier, Jutesack, Papschachteln, WC Rollen, Zeitungspapier, Stoff,
Geschenkbänder, leere Plastikflaschen, Blumenstützstäbchen (50 cm), Fährtenleine (8 m)
Der aggressive Hund: Futter bewachen, andere Hunde wütend verbellen,
auf dem Sofa liegen und jeden näher Kommenden anknurren, auf rasche Handbewegungen
hinschnappen, den Briefträger oder Nachbars Katze hetzen, auf alles Unbekannte losgehen
oder gar zubeißen - die Liste aggressiver Verhaltensweisen ist lang und für jeden
Betroffenen schlimm. Aggressives Verhalten kann viele verschiedene Ursachen haben und in
bestimmten Situationen auftreten. Wie man sich je nach Situation richtig verhält, wie man
eine Eskalation vermeidet und welche Rolle Stress, Schmerz und Angst spielen, ist
ebenso Thema des Workshops, wie das gezielte Erarbeiten von Übungen und
Trainingsprogrammen, wie die Hunde Aggression abbauen und lernen, stattdessen
aggressionsauslösende Situationen anders zu bewältigen.
Was ist mitzubringen: weiches Halsband oder Brustgeschirr, eine mind. 2,5 m lange
Leine (keine Laufleine), ausreichend Leckerli (gut zu schlucken), Lieblingsspielsachen,
Zeitungspapier, WC Rolle (ohne WC Papier), Papschachtel
Stress beim Hund: Auch Hunde haben Stress, manchmal sogar chronisch
und häufig verkannt. Gestresste Hunde sind reizbarer, unsicherer, unverträglicher und
häufiger krank. Wie sich Stress konkret auf das Verhalten und die Gesundheit von Hunden
auswirkt und was im Hundeleben Stress entstehen lässt, steht im Mittelpunkt dieses
Seminars. Die Zusammenhänge von Stress und Ängstlichkeit oder Aggression beim Hund
werden ebenso besprochen wie Möglichkeiten, Anzeichen für Stress beim eigenen Hund zu
erkennen und Wege für einen Stressabbau zu finden.
Was ist mitzubringen: weiches Halsband oder Brustgeschirr, eine mind. 2,5 m lange
Leine (keine Laufleine), ausreichend Leckerli (gut zu schlucken), Lieblingsspielsachen,
Zeitungspapier, WC Rolle (ohne WC Papier), Papschachtel
Der ängstliche Hund: Ängstliche Hunde haben es schwer im Leben, ihre
Menschen auch. Was für viele andere Hunde ein anregender Spaziergang oder ein netter
Besuch ist, kann für einen ängstlichen Hund eine völlige Überforderung oder gar ein
furchterregendes Erlebnis werden. Und damit wird auch die Angst im Lauf der Zeit immer
schlimmer. Wie Angst entsteht, wie man richtig darauf reagiert und wie man dem Hund
wieder Mut machen kann, steht im Mittelpunkt dieses Workshops. Für jeden Hund, der
eine bestimmte Sache wie Regenschirme, andere Hunde oder unbekannte Menschen fürchtet, wird
ein Weg entwickelt, ihn vertrauensvoll an diese Dinge heran zu führen und ihm beizubringen,
sie zumindest zu akzeptieren, vielleicht sogar zu mögen. Für generell ängstliche und
unsichere Hunde werden Methoden und Übungen vorgestellt, um ihnen schrittweise wieder
mehr Vertrauen und Selbstsicherheit zu geben.
Was ist mitzubringen:weiches Halsband oder Brustgeschirr, eine mind. 2,5 m lange
Leine (keine Laufleine), ausreichend Leckerli (gut zu schlucken), Lieblingsspielsachen,
Zeitungspapier, WC Rolle (ohne WC Papier), Papschachtel
Nasenarbeit leicht gemacht: Die Nasen-Leistungen von Hunden sind
phänomenal: Sie sind im Stande, vergrabene Minen zu finden, Trüffel oder andere Pilze
zu suchen, Rauch frühzeitig zu erschnuppern und Feueralarm zu geben oder allergieauslösende
Stoffe in Nahrungsmitteln, sogar Krankheiten verlässlich anzuzeigen. Und natürlich können Sie
für uns verlorene Gegenstände finden oder Fährten verfolgen. Das Seminar gibt Ihnen einen Überblick darüber,
wie Sie die Nase Ihres Hundes sinnvoll beschäftigen können, und vermittelt den
praktischen Einstieg in die Nasenarbeit mit Ihrem Hund anhand von konkreten Übungen und
Trainingsplänen.
Was ist mitzubringen: 5 - 10 Tupper, ausreichend Leckerli, 2 - 4 Knackwürste
im Ganzen, eine 1,5 m Schnur, Brustgeschirr oder Halsband, Fährtengeschirr, Fährtenleine
(3 m Anfänger, 8 m Fortgeschrittene), im Sommer Gelsenspray (wir sind viel draußen),
kleine Bringsel für Schlüsselbund
Kommunikation Mensch - Hund: "Als ob es außer ihnen nichts anderes
auf der Welt gebe", sagte ein Zuschauer einmal über einen meiner Schweizer Schüler. Die
beiden machten nichts anderes als "Unterordnung und Distanzarbeit". Die Hündin "strahlte"
ihren Besitzer an und hatte eine wunderbare Körperspannung. Zwischen den beiden war eine
Harmonie, die mit den exakten und detaillegenauen Bewegungsabläufen des Paares in
Einklang stand. Das Geheimnis: die Körpersprache! Mehr als 5 Jahre lang untersuchte
ich Körpersprache, Körperhaltung und Körperspannung von Menschen und ihren Hunden.
Sporthundeführer in allen Sparten sowie Freizeithundeführer standen mir für diese
Untersuchung zur Verfügung. Durch jahrelange zeitaufwendige Videoanalysen fand ich
Körpersprachefehler heraus, welche den Hund in Kurven zum Ausweichen "zwingen", z.B.
ein gerade schön "gespanntes" Fuß verhindern usw.
Meine jahrelangen Ausbildungn in Tourniertanz, Tai Chi und Judo halfen mir eine
Antwort auf all diese Probleme zu finden. Der Kurs ist ein Ergebnis dieser Studie - wir
lernen an diesem Wochenende die wunderbaren Möglichkeiten kennen, ohne Leinenruck und
andere unangenehme Korrekturen am Hundekörper ein tolles Ergebnis zu bekommen, das
nicht nur für den Zuschauer eine Freude ist. Ein Kurs zum neuen Verständnis in der
Hundeausbildung und der Kommunikation mit Ihrem Hund.
Alternative Ernährung: Ich werde oft gefragt: "Warum sehen deine Hunde so toll aus - was fütterst du?" Deshalb ist dieser Kurs entstanden. Seit vielen jahren beschäftige ich mich mit Ernährung. Da ich von Tierärzten immer wieder Klienten überwiesen bekomme, um sie nach traditionell chinesischer Medizin in Therapie mit zu begleiten, ist Ernährung natürlich ein zentrales Thema. Das Futter ist wie der Treibstoff für ein Auto. Es gibt nicht nur richtig und falsch, es gibt auch Qualitätsunterschiede. Mein Diesel würde es ihnen, wenn er reden könnte, bestätigen. Seit ich hochqualitativen Diesel tanke, verbrauche ich tatsächlich weniger, und das letzte Service war sehr erfolgreich für meine Geldbörse. Sie erfahren bei diesem Kurs, in welcher Zusammensetzung man am besten füttert und was man bei diversen Erkrankungen mit Futter unterstützend bewirken kann. Wir besprechen auch Rezepte für Leckerlis und Leckerlis als Rezept für kleine Problemchen. Es wird Ihnen eine Freude sien, die Antwort auf Ihr Bemühen am Fellkleid und Verhalten Ihres Lieblings zu sehen.
Spielen - aber richtig: Ball spielen, so wie viele andere Spiele, machen unseren Hunden zwar Spaß, erzeugen aber, wenn diese exzessiv eingestzt werden, auch Stress. In diesem Kurs werden Spiele gezeigt, die den Hund fördern, ohne ihn zu stressen, die Spaß machen, und gleichzeitig seine Intelligenz fordern. Ich stelle Spiele vor, die den Hund besser arbeiten lassen, weil sein räumliches Gedächtnis geschult wird. Es werden Spiele gezeigt, die die Beziehung zum Besitzer verbessern und damit das Spazierengehen erfreulicher machen, da der Hund, anstatt wegzurennen, den Besitzer fragend ansieht, ob von ihm nicht etwas tolleres kommt! Die meisten dieser Spiele können bis ins hohe Alter gespielt werden, aber auch in hohem Alter noch gelernt werden. Sie verzögern den Alterungsprozess, da das Gehirn aktiv bleibt. Wir machen Spiele für Sonnentage und Spiele für zu Hause, wenn es draußen stürmt und schneit. Für jeden Wunsch wird etwas dabei sein. Ein Wochenende, das nicht nur unseren Vierbeinern Spaß machen wird.
Erste Hilfe und Wellness:In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit leichten Verletzungen und wie man sie mit einfachen Hilfsmitteln behandelt. Ebenso wird gezeigt, wie man leichte Verspannungen erkennt und sie massieren kann. Ein weiteres Thema ist, wie ein Hund sportlich optimal vorbereitet werden kann und was man nach starken Anstrengungen macht, damit der Bewegungsapparat des Hundes beste Pflege erfährt. Sie werden erfahren, wie sie den Hund bei schweren Problemen optimal bis zum Eintreffen beim Tierarzt vorbereiten können. Es wird u.a. das Anlegen der Bandagen, sowie das Schienen gezeigt oder wie man sich bei Bisswunden, Vergiftungen, Verätzungen, Fremdkörpern im Auge usw. verhält. Wenn man weiß, was man tun muss, ist man sicher und im Ernstfall läuft jede Hilfestellung reibungslos ab. Ihr Tier wird es Ihnen danken!
Prüfungsvorbereitung für den Wiener Hundeführerschein: 2006 bestand
erstmals die Möglichkeit, den Wiener Hundeführerschein abzulegen. Dabei wird überprüft,
ob HundeführerInnen ihren Hund in einer städtischen Umgebung, in der sich viele Menschen
und Hunde bewegen, so führen können, dass weder das Wohlergehen des Hundes gefärdet ist
noch die Sicherheit der Öffentlichkeit beeinträchtigt wird. Auch theoretisches Wissen
über Hunde und gesetzliche Grundlagen der Hundehaltung, über den korrekten Umgang und
richtige Pflege, Leinenführigkeit und simple Gehorsamkeitsübungen sind Bestandteil der
Prüfung. Das Seminar bietet eine Vorbereitung auf die theoretischen und praktischen
Teile der Hundeführerscheinprüfung.
Was ist mitzubringen: weiches Halsband oder Brustgeschirr, eine mind. 2,5 m lange
Leine (keine Laufleine), ausreichend Leckerli (gut zu schlucken), Lieblingsspielsachen,
normale Leine, Beißkorb
Ein Beispiel für einen Kurs finden Sie hier: Kurs 10./11. Juli 2004
Preise und nähere Infos über die Kurse erfahren Sie direkt bei dem Kursorganisator.
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